Präsenz und Beziehung, Stärke und Gewaltlosigkeit sind zentrale Begriffe der „Neuen Autorität“ (nach Prof. Haim Omer) sowie der Traumapädagogik. In diesem Seminar zeigen wir, wie sich diese beiden Konzepte ergänzen, um Eltern, Lehrer*innen, Sozialpädagog*innen und Erzieher*innen, sowie Personen mit Führungsverantwortung in ihren jeweiligen Aufgaben zu unterstützen.
Im Mittelpunkt stehen neben den theoretischen Grundlagen vor allem auch konkrete Möglichkeiten, neue Handlungsmuster zu entwickeln und so herausfordernde (eskalative) Situationen besser und konstruktiver zu meistern.
Ziel der beiden Konzepte ist es, auf Grundlage der eigenen Haltung neue Handlungsmöglichkeiten zu entwickeln. So kann Ihnen das verbindende Know-How aus „Neuer Autorität“ und Traumapädagogik künftig z. B. dabei helfen, auch in (scheinbar) verfahrenen Situationen wertschätzend, klar und lösungsorientiert zu agieren.
In diesem Seminar erwartet Sie unter anderem:
- Verbindung von Aspekten der „Neuen Autorität“ mit traumapädagogischen Ansätzen
- Symptome und typische Reaktionsweisen als Folgen einer Traumatisierung und der adäquate Umgang hiermit
- Praktische Körperübungen zur Regulation von Gefühlszuständen
- Eine Methode des gewaltlosen Widerstandes – u. a. unter Berücksichtigung neurophysiologischer Erkenntnisse der Traumapädagogik.
Das Seminar richtet sich an Fachleute aus Pädagogik, Psychologie, Sozialarbeit, Beratung und an alle Interessierten, die sich mit dem Konzept der "Neuen Autorität" von Prof. Dr. Haim Omer intensiv auseinandersetzen wollen.
Termine:
Tag 1: 08.10.2026 von 08.00 - 15.00 Uhr
Tag 2: 22.10.2026 von 08.00 - 15.00 Uhr