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Kreatives Schreiben in Beratung und Psychotherapie

"Literatur ist im Grunde genommen die Kunst,

Außergewöhnliches an gewöhnlichen Menschen zu

entdecken und darüber mit gewöhnlichen Worten

Außergewöhnliches zu sagen." (Boris Pasternak)

 

Die Entdeckung des Außergewöhnlichen ist ein bedeutsamer Teil psychotherapeutischer Tätigkeit. Professionelle verfügen über ein umfangreiches Repertoire, diese Prozesse entwicklungsfördernd zu unterstützen, auch dann, wenn gewöhnliche Worte nicht mehr ausreichen, diese tiefen Erfahrungsdimensionen auszudrücken.

 

Ergänzend dazu bietet das Kreative Schreiben wirkungsvolle Zugänge für die beraterisch-therapeutische Praxis. Das Spiel mit diversen literarischen Formen fördert die Auseinandersetzung mit biografischen Erfahrungen, Erlebnissen, Gefühlen und Impulsen in wiederholender De- und Rekonstruktion alter (Selbst-)Wahrnehmungs- und Verhaltensmuster. Ob in Prosa oder Lyrik, bereits einfache Schreibtechniken führen zu überraschenden Entdeckungen.

 

Umfassendere Ansätze, wie z. B. das Expressive Schreiben (Pennebaker) bieten forschungsgestützte Schreibverfahren, um traumatische Erfahrungen und existentielle Krisen zu bearbeiten, Belastungen selbstwirksam zu begegnen und Verhaltensänderungen zu fördern.

 

Dieser Workshop vermittelt ausgewählte Konzepte des Kreativen Schreibens, deren Einsatzmöglichkeiten und Schreibübungen für die Psychotherapie. Wir erobern sie uns schreibend, reflektieren die Umsetzung dieser Schreibinterventionen in Ihr Tätigkeitsfeld und erarbeiten miteinander zu Ihren ausgewählten Fragestellungen relevante Schreibstrategien.

 

Zielgruppe:

Am kreativen Schreiben und poesietherapeutisch interessierte approbierte Psychotherapeut/innen und Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeut/innen

                 

Leitung:

 

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